Zulagen, Steuerersparnisse und Förderberechtigungen – all diese Dinge sind Bestandteil der Riester-Rente. Wer sie liest, versteht vielleicht erst mal nur Bahnhof. Das macht aber nichts. Denn riesterrente24.de erklärt, worum es sich dabei handelt, und wie diese Begriffe ihren Teil zur Riester-Förderung beitragen. Ist man mittelbar oder unmittelbar förderberechtigt, kann und darf man einen Riester-Vertrag abschließen. Dann gilt es, sich für eines der geförderten Produkte wie beispielsweise eine Rentenversicherung mit Fonds oder einen Banksparplan zu entscheiden. Sind diese Grundvoraussetzungen erfüllt, kann es dann „richtig“ losgehen.

Erst sparen, dann kassieren

Bis zur Auszahlung der Riester-Rente müssen Eigenbeiträge geleistet werden, die monatlich zu entrichten sind – und zwar in Form einer förderfähigen Spareinlage. Diese fließt dann in das Anlagemodell, für das man sich vorab entschieden hat. Der Staat gibt dem fleißigen Altersvorsorge-Sparer dann etwas zurück – und zwar eine (oder mehrere) Zulage(n) oder auch zusätzliche Steuerersparnisse. 200,- € extra gibt es seit 2008 für Berufseinsteiger unter 25 Jahren, wenn sie eine Riester-Rente abschließen. Allerdings nur, wenn man unmittelbar förderberechtigt ist.

Auf die Ansparphase folgt die Auszahlungsphase. Ab diesem Zeitpunkt erhalten Riester-Rentner eine garantierte lebenslange monatliche Zusatzrente. Dafür ist es besonders wichtig zu wissen, wie hoch die Rente sein wird, die man zusätzlich zur gesetzlichen Rente ausgezahlt bekommt. Die fällt nämlich sehr individuell aus, da die Rentenhöhe von der Höhe der geleisteten Beiträge abhängig ist.

Sicherheit und Ausstieg

Man sollte sich auch vor dem Abschluss einer Riester-Rente ausführlich darüber informieren, wie sicher dieses Altersvorsorgemodell überhaupt ist. Und ob es sich im Einzelfall rechnet, oder ob man sich vielleicht doch lieber für ein anderes Altersvorsorgemodell entscheiden sollte.

Auch ein Ausstieg aus der Riester-Rente ist möglich. Allerdings nur unter gewissen Voraussetzungen. Man sollte daher sehr gut überlegen, ob sich die Kündigung eines bestehenden Riester-Vertrags lohnt, oder ob man diesen vielleicht doch lieber einfach weiterlaufen lässt. Auch wenn man möglicherweise nicht mehr allzu sehr von der Riester-Rente überzeugt ist.