© Bubbers13 / iStock

Riester-Rente: Welche Anlageform passt für Ihre Altersvorsorge am besten?

Mit dem Rentenbeginn, der frühestens ab dem 60.Lebensjahr beginnen wird, haben Versicherungsnehmer einen rechtlichen Anspruch auf den Auszahlungsbeginn ihrer Rente.

Da die gesetzliche Rente in Zukunft nicht mehr ausreichend sein wird, um finanzielle Unabhängigkeit zu garantieren, sind Zusatzversicherungen, wie sie die Riester-Rente offeriert, unerlässlich geworden.

Die Tarifmodelle der Riester-Rente

Neben der klassischen Rentenversicherung können Versicherungsnehmer zwischen einem Banksparplan oder einem Fondssparplan wählen. Der Banksparplan ist vor allem dann attraktiv, wenn Eigenheim erworben werden soll. Der Staat honoriert dieses Anlagemodell mit Zuschüssen und steuerlichen Vorteilen. Kunden sparen bei der Finanzierung des Eigenheimobjekts viel Geld ein. Immobilien gewährleisten mietfreies Wohnen im Alter.

Wohn-Riester ist ein Instrument, um dem Traum vom Eigenheim näher zu kommen. Alternativ können sich Versicherungsnehmer für einen Fondssparplan entscheiden. Der wesentliche Vorteil ist, dass hohe Renditen möglich sind. Riester-Sparer müssen das Risiko von Verlusten tragen, obgleich der eingezahlte Betrag sicher ist.

Ein Verlustgeschäft ist mit einem Riester-Fondssparplan nicht zu befürchten, wohingegen die Freude bei einer Gewinnmaximierung groß sein wird. Dieses Modell ist dann zu empfehlen, wenn die Zinsen einen niedrigen Stand erreicht haben. Schwankungen am Kapitalmarkt sind nicht zu vermeiden, sodass dieses Riester-Modell bedingt Planungssicherheit bietet.

Zuletzt bietet die klassische Form der Riester-Rente die Vorsorgemöglichkeit, über eine festgelegte Anzahl von Jahren in den Rententopf einzuzahlen. Erreicht der Versicherte nunmehr das Rentenalter, erhält er automatisch einen Rechtsanspruch auf die lebenslange private Monatsrente.

Der Anlegertyp entscheidet über den Vertragsinhalt der Riester-Rente

Alle Verträge der Riester-Rente bieten Vor- und Nachteile. Sie orientieren sich an unterschiedlichen Anlegertypen. Junge und risikofreudige Anleger greifen bevorzugt auf Investmentfonds zurück. Die Beiträge der Riester-Rente werden in Aktien-, Renten- oder Mischfonds investiert. Über die tatsächliche Rendite entscheidet sodann die entsprechende Kursentwicklung.

Mit dem Rentenbeginn sind die eingezahlten Beiträge von der Versicherungsgesellschaft auszuzahlen. Das Projekt Wohn-Riester ist von Vorteil, wenn der Anleger ohnehin in ein Eigenheim investieren möchte. Durch die Zuwendungen vom Staat spart jeder Anleger hohe Kosten ein, die stattdessen für andere Investitionen genutzt werden können.

Zuletzt eignet sich das Grundmodell der Riester-Rente für diejenigen, die weder ein Risiko eingehen, noch Eigentum erwerben möchten. Trotz der unterschiedlichen Zielgruppen findet jeder Mensch somit ein geeignetes Riester-Modell, um die später zu erwartende gesetzliche Rente aufzubessern.

twitter linkedin xing mail facebook computer