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Riester-Rente in Kombination: Berufsunfähigkeitsversicherung und Hinterbliebenenrente

Mit einem Riester-Vertrag kann man nicht nur wunderbar fürs Alter vorsorgen, sondern sich darüber hinaus noch gegen Risikofälle absichern. Denn wer eine Riester-Rente abgeschlossen hat, hat die Möglichkeit diese mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder einer Hinterbliebenenrente zu kombinieren. Der Vorteil eines solchen „Kombi-Produkts“ liegt darin, dass sich so auch für die Zusatzversicherungen staatlichen Zulagen beziehen lassen.

Staatliche Zulagen für Berufsunfähigkeitsversicherung

Durch die Kombination der Riester-Rente mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung, lässt sich auch bei der Berufsunfähigkeitsversicherung von einer staatlichen Förderung profitieren. In der Abwicklung des Riester-Vertrags ändert sich für den Anleger durch die Hinzunahme der Zusatzversicherung nichts, d. h. die Beiträge für die Riester-Rente werden wie gewohnt gezahlt, allerdings fließt nun automatisch ein Anteil dieses Beitrags in den zusätzlichen Risikoschutz.

Die gesetzliche Bestimmung sieht hier vor, dass nicht mehr als 15 % der Gesamtaufwendungen in die Zusatzversicherung fließen dürfen. Ein höherer Satz hat die Streichung der staatlichen Förderung zur Folge.

Nicht außer Acht gelassen werden darf die Konsequenz, dass sich die zusätzliche Versicherung auf die Höhe der monatlichen Rente auswirkt. Dadurch bedingt, dass ein Teil des Riester-Beitrags in die Berufsunfähigkeitsversicherung fließt, fällt die Rente in der Auszahlungsphase natürlich entsprechend geringer aus.

Verlust der Riester-Förderung

Tritt tatsächlich der Fall der Berufsunfähigkeit ein, bedeutet das in der Regel auch den Verlust des Anspruchs auf Riester-Förderung, denn durch eine Erwerbsunfähigkeit verliert man seine unmittelbare Förderberechtigung.

In einem solchen Fall profitieren daher die, die mittelbar förderberechtigt sind. Mittelbar Förderberechtigte können weiterhin staatliche Zulagen beziehen, auch, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung bereits ausgezahlt wird.

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