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Statt der Riester-Rente - Warum nicht einfach die gesetzliche oder Rürup-Rente?

Unterschiede zwischen Riester- und gesetzlicher Rente

Zunächst muss man verstehen, dass die Riester-Rente keinen Ersatz für die staatliche Rente darstellt, sondern vielmehr eine Ergänzung derselben.

Die Riester-Rente setzt auf das Prinzip der staatlichen Förderungen, eingebunden in einen privaten Rentenversicherungsvertrag.

Wie funktioniert die Riester-Rente?

Bei einer Riester-Rente muss der Versicherungsnehmer einen bestimmten Anteil seines sozialversicherungspflichtigen Bruttolohnes des Vorjahres in einen staatlich geförderten Altersvorsorgevertrag investieren.

Tut der Riester-Sparer dies, bekommt er staatliche Förderungen in Höhe von maximal 154,- € und 300,- € für jedes seiner Kinder, das ab 2008 geboren wurde. Für Kinder, die vor 2008 geboren wurden, gibt es eine Förderung in Höhe von 175,- €. Die Förderungen dürfen zu den Eigenbeiträgen gezählt werden.

Bei der Riester-Rente erfolgt eine Günstigerprüfung, bei der das Finanzamt prüft, ob ein Absetzen der Beiträge zur Riester-Rente von der Steuer einen höheren Vorteil bedeuten würde, als die Zulagen in der Summe ausmachen. Ist dies der Fall, wird die Steuerersparnis zusätzlich gewährt und mit der nächsten Steuerrückerstattung ausgezahlt.

Die Riester-Rente als betriebliche Altersvorsorge

Die Zulagen zur Riester-Rente kann man bekommen, indem man die Riester-Rente als betriebliche Altersvorsorge führt. Bei diesem Vorgehen wird der Arbeitgeber beauftragt, die Riester-Rente des Arbeitnehmers über dessen Bruttogehalt zu bezahlen. Auf diese Weise entsteht ein zusätzlicher Sozialabgabenvorteil.

Die Auszahlungen der Riester-Rente

Die Auszahlungen aus einer Riester-Rente erfolgen grundsätzlich als Rentenleistung, wobei der Gesetzgeber es ermöglicht, 30 % des Kapitals als einmalige Leistung kapitalisieren zu lassen. Der Rest wird dann zwingend als Rente ausgezahlt.

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